Fünf Niederlagen in Folge, der Sturz auf einen Abstiegsplatz in der Tabelle – doch ein Trainerwechsel ist in Mönchengladbach kein Thema. Am Samstag im Derby gegen den 1. FC Köln soll die Trendwende gelingen.
Michael Frontzeck ist keiner, der die Nerven verliert. Er ist cool geblieben, als Borussia Mönchengladbach nach vier Spielen sieben Punkte hatte und Fünfter war in der Bundesliga-Tabelle. Und er wird nicht panisch nach fünf Niederlagen in Folge und dem Sturz auf Rang 17. "Es ist relativ viel passiert", sagt Frontzeck.
"Die Arbeit macht mir Spaß", versichert er auch nach dem 1:2 beim Meister VfL Wolfsburg, einem Spiel, nach dem Borussias Fans mit den Verlierern feierten. "Das zeigt mir, dass sie spüren, dass wir unsere Ziele erreichen können", sagt Frontzeck. Er weiß indes auch, dass eine gute B-Note – Borussia stand kompakt und spielte ordentlich nach vorn – nichts bringt, wenn der Ertrag ausbleibt. "Wir müssen die gute Leistung in naher Zukunft mit Punkten unterlegen, damit müssen wir Samstag im Derby gegen Köln anfangen", sagt er. Vor einem Jahr war Borussia vor dem Treffen mit dem rheinischen Rivalen Letzter. Nach dem 1:2 musste Trainer Jos Luhukay gehen. Derartiges steht nun nicht zur Debatte. "Ein Trainerwechsel ist kein Thema. Wir reden nicht nur von Kontinuität, wir praktizieren sie", stellt Vize-Präsident Rainer Bonhof klar.
Es war ein schwarzer September für Frontzeck und seine Mannschaft, es gab keine Punkte und nur die beiden Tore beim 2:4 gegen Hoffenheim, zudem das Pokal-Aus gegen den Zweitligisten Duisburg. "Wir sind in dieser unangenehmen Phase eng zusammengerückt, Management, Präsidium, Trainerstab, Mannschaft und Fans", sagt Frontzeck. Nähe ist sonst eine Begleiterscheinung von Erfolg; wenn verloren wird, geht man oft auf Distanz im Fußball. Borussia scheint gelernt zu haben aus den vergangenen Jahren, als es ein reges Trainer-wechsle-dich-Spiel gab: Frontzeck ist der zehnte Chefcoach seit 1999.
Als Frontzeck kam, übernahm er einen Fastabsteiger, der sich dank der Last-Minute-1:0-Siege gegen Schalke und in Cottbus gerade so gerettet hatte. Er baute mit Sportdirektor Max Eberl das in der Winterpause schon nachgebesserte Team weiter um – doch es braucht Zeit, langfristig eine stabile Gruppe zu formen. "Es ist ein Prozess", sagt Frontzeck. "Kompakt" soll die Mannschaft spielen, mit dem Willen zur Offensive. Beim 3:3 in Bochum im ersten Spiel zelebrierte Borussia dies eine Halbzeit perfekt. "Da waren wir zu einem frühen Zeitpunkt schon recht weit", sagt Frontzeck. Er wusste aber, dass es Rückschläge geben würde. Dass es so extrem kommen würde, "damit war nicht zu rechnen", gesteht Mittelfeld-Renner Thorben Marx.
Frontzeck glaubt an sein Team. Und Borussia glaubt an ihn. "Gegen Köln ist es wichtig, die Nerven zu behalten. Wer die Nerven verliert, verliert das Spiel", sagt der Trainer. Er bleibt cool und hofft, den Spielern genau das vermitteln zu können. "In Wolfsburg haben wir gesehen, dass wir in der Lage sind, jeden Gegner zu schlagen", erklärt er.
Bron: rp-online.de
Die erste Runde des DFB-Pokals ist ausgelost: Borussia Mönchengladbach trifft dabei auf den FSV Frankfurt und zudem einen alten Spieler. Alexander Voigt wechselte in der Saisonpause an den Main und sieht alte Bekannte wieder.
Die ehemalige deutsche Nationalspielerin Renate Lingor erwies sich nicht gerade als Glücksfee, dennoch dürfte das Los eine attraktive Angelegenheit sein. Borussia Mönchengladbach muss in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Zweitligisten FSV Frankfurt antreten und bekam am Samstagabend den auf dem Papier wohl schwersten Gegner zugelost.
In Frankfurt brach dagegen fast überschwänglicher Jubel aus. FSV-Geschäftsführer Bernd Reisig nahm Worte in den Mund, als würden Alt-Meister aufeinander treffen.
»Das ist ein sehr attraktiver, aber schwerer Gegner. Zwei Traditionsvereine treffen zum ersten Pflichtspiel im wiedereröffneten Frankfurter Volksbank Stadion aufeinander.«
In Mönchengladbach nahmen die Verantwortlichen die Auslosung eher reserviert hin. Sportdirektor Max Eberl gab sich zumindest optimistisch – wenn auch vorsichtig.
»Auf dem Papier ist das wohl das schwerste Los, das man ziehen konnte. Vielleicht ist es ein Vorteil, dass der FSV in der Commerzbank-Arena spielt, also in einem großen Stadion, in dem viel Fans von uns dabei sein können. Eine schwere Aufgabe, aber natürlich wollen wir weiterkommen.«
Borussia Mönchengladbachs neuer Trainer Michael Frontzeck antwortete gewohnt gelassen und realistisch.
»Wir wollen eine Runde weiterkommen, egal gegen wen. Frankfurt hat in der letzten Saison eine sehr gute Rückrunde gespielt. Da besteht jedenfalls nicht die Gefahr, dass man den Gegner unterschätzt.«
Die direkten Duelle dieser „zwei Traditionsvereine“ liegen weit in der Vergangenheit zurück. Somit sind sie längst nicht mehr heranzuziehen – vor allem bei den Spieler- und Trainerfluktuationen den letzten Jahren. Denn das letzte Spiel gegen den FSV Frankfurt bestritt der VfL bei einem Blitzturnier 1999. Da wird es recht schwer, sich an den damaligen Sportdirektor zu erinnern, geschweige denn an die Spieler.
Ein Borusse, der gefühlte 10 Jahre beim VfL kickt, gibt die Marschroute an.
»Das wird nicht einfach, aber als Bundesligist müssen wir das schaffen.«
Wann genau Oliver Neuville mit seinem Team auf den FSV Frankfurt trifft, steht dagegen noch nicht fest.
Die Terminierung ist lediglich im Rahmenspielplan vorgegeben – dementsprechend findet die erste Runde des DFB-Pokals eine Woche vor dem Bundesligastart am Wochenende des 31. Juli bis 02. Augusts statt.
Bron: torfabrik.de
Borussia-Auftakt
Im Fokus: Die fünf Neuen Marcel Meeuwis, Thorben Marx, Paul Bobadilla, Marco Reus und Roman Neustädter.
Insgesamt 26 Kicker versammelt Frontzeck am Montag um sich - 24 Profis und die beiden A-Junioren Kevin Breuer und Muhittin Bastürk.
Allerdings: Reus (Knochenhaut-Reizung) und Bobadiila (Muskelfaserriss) laborieren an ihren Verletzungen. Auch Rob Friend und Gal Alberman (beide Fersen-OP) können noch keine 100 Prozent geben, befinden sich im Reha-Training.
Und: Die fünf Nationalspieler in den Reihen der Fohlen lassen noch auf sich warten. Filip Daems, Karim Matmour, Michael Bradley, Marko Marin (alle bei der U-21-EM) und Paul Stalteri (spielt für Kanada beim Gold Cup) stoßen erst später zum Team dazu.
Länger Urlaub haben außerdem Patrick Paauwe, Steve Gohouri, Marcel Ndjeng und Sebastian Svärd, weil sie einen neuen Verein suchen sollen.
Für den Rest des Teams geht's nach Leistungsdiagnostik und medizinischer Diagnostik am Mittwoch ins Trainingslager nach Bad Blankenburg (Thüringen).
Neben der Borussia starten außerdem Meister Wolfsburg und Aufsteiger Freiburg am Montag in die neue Saison.
Bron: express.de
So steht es um die Borussia
NEUE Serie Der große Fußball-Vereinscheck
Sportliche Leitung Nach der Trennung von Fußballtrainer Jos Luhukay und einem Intermezzo mit Sportdirektor Christian Ziege übernahm Hans Meyer. Zugleich löste Max Eberl Ziege als Sportdirektor ab. Nach der Rettung kündigte Meyer. Jetzt soll Michael Frontzeck Konstanz bringen.
Veränderungen Mit den Mittelfeldspielern Marcel Meeuwis (28/Roda Kerkrade), Roman Neustädter (21/ Mainz 05) und Marco Reus (19/RW Ahlen) sind erste Zugänge fix; Thorben Marx (28/Bielefeld) soll folgen. Nun wird Verstärkung für die Offensive gesucht. Nur 16 Tore produzierte diese in der letzten Saison. Ein "Knipser" muss her. Die Bemühungen um den Argentinier Raul Bobadilla (21/Grasshopper Zürich) stehen kurz vor dem Abschluss. Benötigt wird ein Mann für das offensive Mittelfeld. Durch die Abgänge von Baumjohann (zu Bayern München) und Marin (mit Bremen einig) verliert Gladbach Kreativpotenzial. Möglich, dass noch ein erfahrener Innenverteidiger kommt.
Wirtschaftliche Situation "Wir sind gesund, aber nicht reich" – seit sieben Jahren schreibt der Verein eine "schwarze Null", so auch 2008. 2007 gab es dank des Verkaufs von Marcell Jansen und Federico Insua einen Vorsteuer-Gewinn von zwölf Millionen Euro. Geht Marin nach Bremen, könnte es acht bis zehn Millionen Euro Ablöse geben. Der Etat für dieses Jahr beträgt wieder 60 Millionen Euro (die Hälfte für die Mannschaft). Die Verhandlungen mit einem neuen Hauptsponsor (Kyocera hatte nach 4,5 Jahren seine Ziele erreicht) stehen vor Abschluss.
Trainings- und Saisonbeginn Die Borussen starten am 22. Juni in die Vorbereitung. Am 26. Juli ist Saison-Eröffnung im Borussia-Park, tags zuvor ein Spiel gegen den englischen Erstligisten Bolton Wanderers. Es gibt zwei Trainingslager: 24. bis 30. Juni in Bad Blankenburg, 16. bis 23. Juli in Österreich.
saisonZiel Eberl wünscht sich weniger Spannung: "Wir werden wieder um den Klassenerhalt spielen. Ich hoffe, dass wir früher Gewissheit haben, gerettet zu sein. Alles, was dazukommt, wäre ein Bonbon."
Spielstätte Seit Sommer 2004 spielt der fünfmalige Meister im Borussia-Park. Der Klub sucht immer noch einen Namenssponsor.
Karten 27 800 Dauerkarten waren in der Saison 08/09 verkauft – Rekord. 47 386 Zuschauer kamen im Schnitt. Die Preise bleiben gleich: Dauerkarten zwischen 60 und 275 Euro, Einzelkarten 5 bis 39,50 Euro. VIP-Tickets (Parkplatz, Essen, Trinken, Ledersitze) gibt es von 175 bis 250 Euro plus Mwst. Bis 4. Juli läuft der Dauerkartenverkauf. Am 20. Juli beginnt der Tageskartenverkauf für Nicht-Mitglieder.
Und sonst? "Wir haben eine Mannschaft, die Potenzial hat. Wir sind auf einem guten Weg, das hat die Rückrunde gezeigt", sagt Sportdirektor Eberl. Werden einige Positionen mit mehr Qualität und Erfahrung besetzt, kann das Ziel, nicht in große Nöte zu geraten, gelingen.
Bron: rp-online.de
woensdag 3 juni 2009 15:02
(Novum) - Michael Frontzeck is de nieuwe trainer van Borussia Mönchengladbach. Hij is de opvolger van Hans Meyer, die vorige week zijn nog een jaar doorlopende contract inleverde. De 45-jarige Frontzeck zat afgelopen seizoen als trainer op de bank bij Arminia Bielefeld, waar hij op de voorlaatste speeldag werd ontslagen.
Frontzeck, die als speler acht jaar lang het shirt droeg van Gladbach, tekent een contract voor twee seizoenen. Bij de vijfvoudig Duits kampioen staan de Nederlanders Patrick Paauwe en Roel Brouwers onder contract. Na de zomer sluit ook Marcel Meeuwis zich aan bij de selectie.
Bron: elsevier.nl
Trainer Meyer weg bij Mönchengladbach
"Met een bijna 67-jarige Hans Meyer is het niet mogelijk een team op te bouwen”, zei de oud-trainer van onder meer FC Twente, die oktober vorig jaar aantrad bij Borussia als opvolger van de ontslagen Nederlander Jos Luhukay.
Meyer slaagde erin Mönchengladbach te behouden voor de Bundesliga, maar meer valt er van hem niet te verwachten. "Ik heb de club met mijn ervaring kunnen helpen. Iets anders is niet productief, zowel niet voor Hans Meyer als Borussia.”
Bron: limburger.nl