Na inspanning ook ontspanning voor de senior. Marcel Meeuwis, profvoetballer bij Borussia Mönchengladbach en voorheen Roda JC is investeerder en mede-eigenaar van Bistro Van Os in Goirle. Hij deelt zijn favoriete recepten met ons.
Marcel Meeuwis: ,,De mosseltjes zien er niet echt aantrekkelijk uit, maar zijn oh zo lekker. De kerrie geeft een extra impuls.’’
Voorgerecht: MOSSELTJES MET KERRIE
Nodig voor 4 personen:
1 kilo mosselen
1 theelepel kerriepoeder
1 deciliter koksroom
3 gepelde en ontpitte tomaten
10 blaadjes basilicum
Voorbereiden:
Kook de mosselen traditioneel af (laagje water in pan en na kookpunt drie keer omschudden). Giet de mosselen af met een zeef en vang het vocht op in een apart pannetje. Doe bij dit vocht de kerrie en de room en laat het vijf minuten inkoken. Verdeel in de tussentijd de mosselen over vier ovenvaste schaaltjes. Snijd de tomaat en basilicum in reepjes. Verdeel de saus, tomaat en basilicum over de schaaltjes met mosselen.
Serveren:
Gratineer de gerechten vijf minuten onder de Grill (voorverwarmd en op 180 graden) en serveer in het schaaltje.
Wijntip:
Een witte Duitse Riesling, ijskoud geserveerd. Deze mild zoete wijn past perfect bij de pittige mosselen.
Smakelijk eten!
Bron: voetbal.nl

Marcel Meeuwis schirmt den Ball vor Freiburgs Bechmann ab. Der Neuzugang hat bisher erst 40 Prozent der Zweikämpfe gewonnen
Frontzeck vermisst Führungsspieler
Warum sind Sie noch kein Chef, Herr Meeuwis?
Drei Liga-Pleiten in Folge, Pokal-Aus gegen Zweitligist Duisburg. Wer stoppt Samstag im Krisen-Gipfel gegen Dortmund Gladbachs Absturz?
Michael Frontzeck (45) fehlen Anführer auf dem Platz. Der Trainer: „Wir sind noch in der Lernphase. Wenn es läuft, nehmen drei oder vier das Ding in die Hand. Ein Führungsspieler muss erst wachsen.“
Extra geholt für diesen Job wurde Marcel Meeuwis (28) für rund 1,5 Millionen Euro aus Kerkrade. Mit der Erfahrung aus 101 Erstligaspielen in Holland soll er bei Borussia das Tempo bestimmen, die jungen Spieler führen. Doch zuletzt ging er mit unter.
BILD fragte Meeuwis: Warum sind Sie (noch) kein Chef?
Er zeigt Selbstkritik: „Beim 0:3 in Freiburg war auch ich ganz schlecht, das darf mir einfach nicht passieren. Ich denke, dass ich die Saison ganz gut begonnen habe, aber zuletzt lief es nicht.“
Warum nimmt er das Spiel nicht in die Hand, bei 2:1-Führung gegen Hoffenheim (2:4) oder vor dem Last-Minute-Tor gegen Duisburg (0:1)?
Meeuwis: „Ich versuche es. Der Trainer will das auch. Aber allein geht das nicht, in einer neuen Liga, einer neuen Elf. Da müssen fünf, sechs Spieler sein, die auf dem Platz coachen und sagen: Wir spielen jetzt Erwachsenen-Fußball! Und schlagen zur Not auch mal einen Ball ins Aus.“
Bisher hat Meeuwis nur 40 % der Zweikämpfe gewonnen. Normal sind auf der zentralen Defensivposition 55 – 60 %. Er bestreitet nur alle 6 Minuten ein Duell Mann-gegen-Mann – das ist der niedrigste Wert aller „Sechser“ der Liga.
Meeuwis erklärt: „Ich will keine Freistöße provozieren, Standards sind zu gefährlich. Ich versuche, den Gegner abzulaufen, den Passweg zu blockieren.“
Sein Weg aus der Krise: „Es darf nie mehr passieren, dass ein Gegner wie Freiburg aggressiver ist als wir. Und mit den Fans im Rücken wird uns das gegen Dortmund auch nicht passieren.“
Bron: bild.de
Marcel Meeuwis und seine Premiere bei Borussia Mönchengladbach
Für Marcel Meeuwis war der Sonntag im Borussia-Park ein ganz besonderer Tag. Er absolvierte sein erstes Pflichtspiel für Borussia Mönchengladbach und seine Premieren-Partie in der Bundesliga. Ein Ereignis, das bleibenden Eindruck hinterließ.
Ein wenig stand der Neuzugang aus Kerkrade in den letzten Wochen im Abseits. Der Platzverweis im letzten Spiel für seinen alten Klub zog eine Sperre nach sich, die ihn beim Pokalspiel in Frankfurt und zum Ligaauftakt beim VfL Bochum zum Zuschauer degradierte.
Gegen Berlin war der 28-Jährige wieder spielberechtigt und stand, auch begünstigt durch die Präventivmaßnahme, Michael Bradley von der Mannschaft zu isolieren, in der Startelf. Sein Bundesligadebüt hatte es gleich in sich.
»Es war ein sehr intensives Spiel«, sagt Meeuwis, der nach 97 Erstligapartien in den Niederlanden direkt einen großen Unterschied zwischen der Ehrendivision und der höchsten deutschen Spielklasse ausmachte. »Hier wird viel sachlicher gespielt und es zählen wirklich nur die Punkte. In den Niederlanden werden sogar in der 90. Minute noch spielerische Lösungen gesucht, während hier der Ball notfalls auf die Tribüne geschlagen wird«.
Aufgefallen ist Marcel Meeuwis zudem, dass »es hier viel mehr Tempowechsel gibt«. Sich auf diese einzustellen, fiel ihm zunächst nicht so leicht. »Mit meiner ersten Halbzeit bin ich nicht zufrieden. Da muss ich mehr coachen, besser organisieren und für eine passendere Abstimmung mit Thorben sorgen«, analysiert er entwaffnend ehrlich.
Doch es lag wahrlich nicht allein am Debütanten auf der ‚Doppel-6‘, dass sich im Defensivverbund große Lücken auftaten. »Es lief einiges nicht wie gewünscht. Wir bekamen sieben, acht Schüsse auf unser Tor und standen nicht kompakt. Das war allerdings auch ein Verdienst von Berlin, bei denen sich vor allem die Brasilianer ständig geschickt mit nach vorne schoben«.
Da sowohl Arango als auch Matmour zeitweise zu weit außen standen, war für die Gäste der Weg oft frei. »Ich musste oft dort hin«, bestätigt Meeuwis. »Dadurch stand mein Mann in der Mitte wiederum frei. Das haben wir insgesamt als Mannschaft nicht gut gelöst«.
Nach dem Seitenwechsel passte es besser. »Wir spielten etwas zurückhaltender, so dass der Gegner nur noch über die Flügel mit Flanken den Erfolg suchen konnte. So fingen wir das besser auf und kamen wieder ins Spiel«.
Am Ende wurde es auch für Marcel Meeuwis ein echter Kraftakt, den Sieg über die Ziellinie zu retten. »Nach einer Ecke bekam ich noch eine Einschussmöglichkeit, doch ich muss ehrlich sagen, dass ich in der Szene fast keine Kraft mehr hatte. Es war ein sehr schweres Spiel, was die Krämpfe von Thorben und Karim belegen. Ich war auch kurz davor, denn ich merkte schon, dass ich lange kein ‚echtes‘ Spiel mehr bestritten hatte«.
Umso »leckerer« empfand es der B-Nationalspieler (3 Einsätze), dass am Ende die drei Punkte im Borussia-Park blieben. »Es ist schon toll, vor so vielen Zuschauern zu spielen. Das Stadion steht Kopf, wenn wir gewinnen. Sowas habe ich in der Ehrendivision noch nicht erlebt«.
Bei den Feierlichkeiten vor der Nordkurve stand Marcel Meeuwis dann plötzlich in der ersten Reihe und stimmte die obligatorische ‚Humba‘ an. »Geplant war das nicht«, gesteht Meeuwis. »Tobi hatte keine Lust, Oli war nicht da. Da entschloss ich mich, es zu tun. Die Fans verdienen das als Dank für ihren Support. Schließlich laufen wir mit ihrer Unterstützung im Rücken noch ein wenig mehr und außerdem sind sie es, die indirekt unserer Gehalt zahlen«.
Ein wenig Sorgen bereitete Meeuwis die Aktion allerdings schon. »Vielleicht war es für einen Neuen etwas frech, sofort nach dem ersten Einsatz die Humba anzustimmen, doch es war gut gemeint. Hoffentlich sieht man mich jetzt nicht als den unverschämten Holländer ...«
Die Bedenken kann man Marcel Meeuwis getrost nehmen, solange er sich auf dem Platz so einsetzt und seine Selbsteinschätzung so treffend bleibt. »Phasenweise ist es mir gelungen, das umzusetzen, was ich mir vorgenommen hatte. Aber es gibt ganz deutlich noch einiges an Verbesserungsbedarf«.
Auf Spekulationen, ob er sich in Bremen erneut in der ersten Elf wiederfindet, für Michael Bradley weichen muss oder vielleicht sogar Marx, Bradley und Meeuwis gemeinsam auflaufen, will sich der Niederländer nicht einlassen. Vielmehr betont er das Kollektiv. »Der Trainer hat Vertrauen in alle Spieler, das sagt er immer wieder. Alle sind ihm wichtig und wir wissen, dass wir nur gemeinsam etwas erreichen können«.
Aktuell hat man zumindest erreicht, dass die Borussen »nach einem guten Start mit Selbstvertrauen nach Bremen« fahren, wenngleich es für Meeuwis »ärgerlich bleibt, dass wir in Bochum diesen 3:0-Vorsprung aus der Hand gegeben haben«.
»Doch vier Punkte können sich sehen lassen«, findet er. »Darauf lässt sich aufbauen«. Und vielleicht steht bald die nächste ‚Humba‘ mit Marcel Meeuwis an. Es gibt unangenehmere Szenarien ...
Bron: torfabrik.de
Tätowiertes Fohlen

Gladbach – Beim 3:3 in Bochum wäre der gesperrte Marcel Meeuwis am liebsten von der Tribüne auf den Rasen gerannt, um für Ordnung zu sorgen.
„Das ist eine meiner Aufgaben. Wenn man die Unruhe sieht, will man etwas tun“, sagt der Niederländer.
Sonntag gegen Hertha kann ihn niemand mehr hindern, sein Debüt für Borussia zu geben – außer Trainer Michael Frontzeck.
„Er weiß, was ich kann. Ich habe große Lust. Ob ich spiele, erfahre ich aber erst Samstag“, so Meeuwis, der seiner Familie sechs Tickets besorgte und Sohn Seth (2) immer bei sich trägt.
„Ich habe mir Namen und Geburtsdatum auf den Rücken tätowieren lassen, dazu mein Auge, welches über ihn wacht“, verrät Meeuwis. Darüber steht sein Lieblingsmotto „Carpe Diem“ und „Quam Minimum Credula Postero.“
Heißt: „Nutze den Tag und denke so wenig wie möglich an den nächsten. Man soll jeden Tag genießen, als wäre es der letzte.“
Bron: express.de

„Spiele wie ein Pitbull“
Ist Marcel Meeuwis Borussias van Bommel?
Nach seiner Rambo-Attacke gegen Hoffenheim diskutiert die Liga über Bayern-Star Mark van Bommel (32). Macht so einer den Fußball kaputt? Oder braucht jedes Team diese Art von „Dreckssack“?
Fakt ist: Gladbach fehlte in Bochum (3:3) ein Chef. Einer, der nach dem 3:0 in der zweiten Hälfte die Ruhe bewahrt und die Kollegen wachrüttelt.
Karim Matmour gibt zu: „Wir wussten gar nicht so recht, ob wir weiter nach vorn spielen sollten oder nicht...“
Das wird sich gegen Hertha ändern! Nach der abgelaufenen Sperre gibt Marcel Meeuwis (28) sein Borussen-Debüt. Der Holländer: „Ich bin froh, dass es losgeht. Natürlich will ich sofort Verantwortung übernehmen. Ich versuche, die Kontrolle zu behalten, spiele einfach und aggressiv.“
So wie sein Landsmann! BILD fragte Meeuwis: Sind Sie der „Borussen-Bommel“?
Meeuwis (lacht): „In der Bundesliga habe ich Mark noch nichts so oft spielen sehen. Aber im Nationalteam macht er einen guten Eindruck. Mein Vorbild ist aber Gennaro Gattuso. Er ist ein kleiner Pitbull, so wie ich es auf dem Platz bin. Einer, der nie groß in den Vordergrund tritt, aber eine wichtige Stütze der Mannschaft ist. Van Bommel spielt offensiver, will selbst Tore erzielen. Ich halte mich zurück.“
Allerdings nicht in den Zweikämpfen. Der Pitbull beißt den Gegnern immer mal wieder kräftig in die Waden. Meeuwis: „Das gehört dazu. Man muss auch mal eine Drecksau sein. Ich spiele hart, bleibe aber immer fair.“
Die Statistik beweist es. In seiner Profi-Karriere sah er bisher nur einmal eine glatte Rote Karte – im letzten Spiel für Kerkrade.
Da hat van Bommel mehr zu bieten. Der Bayern-Kapitän flog allein in der Bundesliga seit 2006 dreimal vom Platz...
Bron: bild.de
Die Bundesliga war schon immer das Ziel des Niederländers.(klik hier voor interview)Meeuwis soll Galasek vergessen lassen
Bron: rp-online.de
Kurzinterview - Marcel Meeuwis: »Wir haben eine tolle Truppe«

Seit nunmehr fünf Tagen befindet sich Borussia Mönchengladbach im Trainingslager. Am vergangenen Donnerstag trat die Borussia im Rahmen des Trainingslagers im thüringischen Bad Blankenburg beim SV Eintracht Eisenberg an. 1:6 hieß es am Ende für die ‚Fohlen‘. Mit von der Partie war auch Neuzugang Marcel Meeuwis, der eine Halbzeit zum Einsatz kam, und die Rolle vor der Abwehr übernahm. Nach dem Spiel sprachen wir kurz mit dem Niederländer über seinen ersten Einsatz im Borussen-Trikot.
Fohlen-hautnah: Hallo Marcel. Wie fühlst du dich nach deinem ersten Spiel für die Borussia?
Marcel Meeuwis: Es war nicht so schlecht, aber dennoch bin ich mit meiner Leistung nicht so ganz zufrieden. Man muss aber auch sagen, dass es das erste Spiel für mich war, wie du auch richtig sagst.
Fohlen-hautnah: Man hat gesehen, dass du deine Mitspieler angefeuert und angetrieben hast. Bist du der Typ „Leader”, den wir uns alle bei Borussia erhoffen?
Marcel Meeuwis: Wir werden sehen wie sich alles entwickeln wird. Fakt ist, dass wir ein junges Team sind, und wir uns zunächst einmal alle finden müssen.
Fohlen-hautnah: Du bist heute sehr agil gewesen, und hast immer dafür gesorgt, anspielbar zu sein. Dies hat uns gezeigt, dass deine Mitspieler dich suchen. Es deutet also nahezu alles daraufhin, dass du eine schnelle Integration in der Mannschaft hattest…
Marcel Meeuwis: Ja. Wir haben hier eine wirklich ganz tolle Truppe mit vielen unterschiedlichen Nationalitäten. Ich bin sehr gut aufgenommen worden, und das zeigt sich auch schon auf dem Platz.
Fohlen-hautnah: Apropos Nationalitäten… Gibt es für dich aufgrund dessen Probleme mit der Sprache?
Marcel Meeuwis: Nein nicht wirklich. Wir unterhalten uns natürlich überwiegend auf Deutsch und Englisch.
Fohlen-hautnah: Du sprichst wirklich sehr gut Deutsch. Wie sieht es denn bei dir mit Spanisch aus, um zum Beispiel mit Raul Bobadilla zu sprechen?
Marcel Meeuwis: Das kann ich leider nicht. Aber vielleicht lerne ich das noch.
Fohlen-hautnah: Vielen Dank Marcel, für das kurze Gespräch.
Marcel Meeuwis: Bitteschön. Gern geschehen.
Bron: fohlen-hautnah.de
Erstmals den Fohlen-Fans präsentiert sich dann Neuzugang Marcel Meeuwis (kam für 1,5 Millionen Euro von Kerkrade).
„Ich bin unheimlich aufgeregt, kann es kaum noch abwarten“, berichtet der Mittelfeldspieler, als ihn der EXPRESS in seiner holländischen Heimat nahe Tilburg besucht.
Im kleinen Städtchen Goirle betreibt der 28-Jährige das Restaurant „Van Os“. „Ich bin seit vier Jahren Mitinhaber und am Umsatz beteiligt“, erklärt Meeuwis.
Mindestens einmal in der Woche schaut er nach dem Rechten und stellt sich auch selbst hinter den Tresen. „Hier kann ich gut abschalten und leckeren Fisch essen“, sagt er.
Die täglichen Geschicke führt sein alter Weggefährte Adrie van Os. „Er war bei Willem II Tilburg jahrelang mein Jugendtrainer und wir haben nie den Kontakt verloren. Als er mir die Idee mit dem Restaurant vorschlug, habe ich ihn sofort unterstützt“, so Meeuwis.
„Marcel ist ein feiner Kerl. In der Jugend war er stets der Beste seines Jahrgangs. Ich habe immer gewusst, dass er Profi wird“, sagt van Os.
Den Sprung von der Ehrendivision in die Bundesliga traut er ihm ohne Weiteres zu: „Marcel lebt für den Sport und in Deutschland zu spielen war schon immer sein größter Traum. Die Konkurrenz auf seiner Position in Gladbach ist groß, aber ich bin sicher, dass er es packt.“
Warum Deutschland? Meeuwis: „Zum einen wegen der Fans. Gerade im Borussia-Park ist das Stadion fast immer voll. Ich liebe es, vor so einer großen Kulisse zu spielen. Zum anderen finde es beeindruckend, wie sachlich hier gespielt wird. Das Ergebnis ist heilig, notfalls wird bis zur 94. Minute gekämpft.“
Ein Kämpfer ist auch Marcel – wie sein Vorbild Gennaro Gattuso (AC Mailand). „Er tritt nie in den Vordergrund, ist aber dennoch sehr wichtig für die Mannschaft. Diese Rolle liegt mir auch“, meint Meeuwis.
„Ich bin ein typischer Staubsauger: Ich erobere die Bälle, gebe sie weiter an meine Mitspieler und im richtigen Moment schalte ich mich auch mal vorne ein.“
Bron:express.de
De meeste voetballers denken na hun actieve loopbaan pas na over een tweede carrière. Zo niet Marcel Meeuwis (28), afgelopen seizoen uitkomend voor Nederland B en speler van Borussia Mönchengladbach. Hij is investeerder en mede-eigenaar van Bistro Van Os in Goirle.
Hoe wordt een voetballer horeca-eigenaar?
,,Vijf jaar geleden opperde Adrie van Os, ooit mijn jeugdtrainer bij Willem II, het idee om een bistro te beginnen. Hij benaderde mij als compagnon. Adrie wist dat ik opensta voor nieuwe ideeën en ondernemend ben ingesteld. In eerste instantie zag ik het puur als een investering in een zaak van een goede vriend van me. Inmiddels heb ik er veel lol in om menu’s te bestuderen en verzin ik bijvoorbeeld een kookcursus om de omzet te verhogen. Ik heb in vijf jaar best wat geleerd over het horecavak.”
Ben je er zelf vaak te vinden?
,,Zeker één keer per week eet of drink ik hier iets. Met jongens van Roda kwamen we soms na afloop van een wedstrijd wat drinken. En de spelers van Willem II weten de bistro ook te vinden. Daarnaast bel ik bijna elke dag. Ik informeer hoeveel gasten er zijn geweest en Adrie vraagt mijn mening over de inrichting of over de kaart. Zo zie ik graag de spare ribs terugkeren. Die vinden wij voetballers nou eenmaal erg lekker.’’
Waarom niet gewoon je geld beleggen in aandelen, zoals de meeste voetballers?
,,Ik heb ook wel wat vaste fondsen, maar de beurs gaat momenteel niet zo goed. Het is bij mij ook een hobby. Ik kan niet stilzitten. Ik heb straks in Duitsland natuurlijk niet zo heel veel tijd meer, maar ik probeer altijd tijd vrij te maken om de bistro te bezoeken.’’
Topper op de kaart?
,,De gamba’s van Van Os. Persoonlijke favoriet van Willem II-spits Frank Demouge.’’
Waaraan kun je merken dat er een profvoetballer mede-eigenaar is?
,,Er hangen shirts achter de bar en op het herentoilet, krijgertjes van vrienden als Rob Wielaert en wat van een plaatselijke verzamelaar. Maar verder verwijst er niets naar mijn betrokkenheid. Nee, ook op de website staat er niets over. Het moet geen voetbalcafé worden.’’
Wat verwacht je van Borussia Mönchengladbach?
,,Ik vind het een prachtige club. Bij thuiswedstrijden zit 50.000 man op de tribune. Ik had al getekend, voordat zeker was dat ze niet zouden degraderen. De Bundesliga is één van de sterkste competities ter wereld, het trekt me al van kleins af aan om daarin te spelen. De ambitie is om naar plek twaalf te klimmen en daar wil ik hen met plezier bij helpen. Daarbij spreekt de Duitse mentaliteit mij erg aan. Ik herken mezelf in de drang om persoonlijk iets te bereiken. Ik wil iets bereiken waar ik zelf trots op kan zijn. Eigenlijk dezelfde reden waarom ik ook ondernemer ben.’’
En, na je voetbalcarrière een horeca-imperium?
,,Dan hoop ik evenementen te organiseren. Feesten, congressen. Ik heb ooit HBO Marketing Management gevolgd. Ik wil absoluut geen trainer worden. Dat is zo’n ondankbare taak. Of je moet Guus Hiddink heten. Het voetbalwereldje is ook niet echt mijn wereld. Natuurlijk, de sport is mooi. Spelen voor een vol stadion met Nederland B was een droom. Straks de Bundesliga in, geweldig. Maar er zijn ook veel aspecten die me tegenstaan. De oneerlijke mensen die in de voetballerij rondlopen en die je voorliegen. Je bent een soort handelswaar. Ik zie me niet als een modelprof. Ik schilder, lees veel en kijk weinig voetbal. Na acht trainingen per week, is het ook wel eens lekker een voetballoze avond te hebben. Als ik met zaken net zo veel verdiende als met voetballen, zou ik acuut stoppen.”
Bron: onsoranje.nl
Interview: Marcel Meeuwis '' Dit is zuur ''
Na afloop van de vandaag gespeelde wedstrijd wilde Marcel Meeuwis heel even kort met ons spreken, de middenvelder die komende zomer naar Duitsland vertrekt sprak over zijn waarschijnlijk laatste wedstrijd voor Roda JC.
Marcel wat ging er mis?
Ja, ik kom inglijden met de intentie om de bal te spelen en dan ben ik gewoon te laat en dan pak ik het been van de speler mee en dan staat er maar 1 straf op en dat is de rode kaart.
En dat ook nog in je laatste thuiswedstrijd dat moet heel vervelend zijn?
Ja dit is harstikke zuur. Ik benadeel mijn team en het publiek in zo'n belangrijke wedstrijd hoor je er gewoon te staan en het is ook helemaal niet goed te praten wat ik vandaag heb gedaan.
Was het frustratie?
Nee juist niet. We hebben met de ploeg afgesproken om er als groep kort op te zitten en ik was gewoon een beetje te fel en wil bij deze ook mijn excuses maken naar Maachi.
Nu is waarschijnlijk het seizoen over, je had wel een ander afscheid in gedachte.
Ja dat had ik zeker dit is ook niet eerlijk tegenover de fans en voor mezelf geeft dit geen goed gevoel. Ik hoop vooral dat Roda JC zich handhaaft want anders is mijn vertrek in groot schuld gevoel.
Hoe reageerde de spelers op je rode kaart in de kleedkamer?
Helemaal niet ze waren geconcentreerd met de wedstrijd bezig zoals het moet en ik ga ook zeker mijn excuses nog eens aanbieden aan de groep want dit kan gewoon niet in zo'n belangrijke pot.
Is er nog hoop?
Natuurlijk is er hoop, als wij geen hoop meer hebben hoeven we niet eens naar Leeuwarden af te reizen normaal gesproken horen wij gewoon te winnen maar de bal is rond en ik hoop ook van harte dat Roda ook volgend seizoen gewoon weer in de Eredivisie uitkomt.
Het is toch vreemd op de laatste speeldag win je bij Feyenoord en nu kan je over twee wedstrijden niet winnen van Cambuur?
Ja, zoals ik eerder al zei de bal is rond het kan alle kanten om aan de inzet ligt het niet maar we hebben ook niet altijd het geluk mee gehad maar dat mag geen excuses zijn voor dit seizoen.
Vandaag hebben jullie wel een beetje geluk gehad dat scheidsrechter Nijenhuis een cruciale fout maakt anders sta tegen 11 spelers te voetballen?
Ja dat is helemaal waar, maar dit seizoen hebben we het heel vaak omgekeerd gezien en ben dan ook blij dat wij vandaag het geluk aan onze zijde hadden.
Bron: europesoccer.nl
Mittwoch, 27. Mai 2009 - 13:16 Uhr
Marcel Meeuwis ist der erste Neuzugang von Borussia Mönchengladbach. Im TF-Gespräch stellt sich der Niederländer vor und erzählt, was man in Mönchengladbach von ihm erwarten kann.
Sportpark Den Donk in Oisterwijk. Ein regionales Fanclubturnier ist gerade beendet, die Pokalverleihung steht an. Das Turnier ist benannt nach Frans Meeuwis, dem verstorbenen Großvater von Borussias neuem Mittelfeldspieler. Der hat vor Jahren den Amateurverein RKSV Oisterwijk vor dem Untergang gerettet, wie dessen Vorsitzender stolz berichtet.
Moderator der Preisverleihung ist Marcel Meeuwis, der noch ein gerahmtes Bild seines Großvaters entgegen nimmt und sich anschließend in den Katakomben des Vereinsgebäudes für ein ausführliches Gespräch zur Verfügung stellt.
TF: Marcel, erleichtert dass Borussia den Klassenerhalt geschafft hat?
Marcel Meeuwis: Auf jeden Fall! Gegen Dortmund war ich live dabei im Stadion. Auch das Heimspiel gegen Bielefeld habe ich gesehen.
TF: Warst du beeindruckt? Was oder wer fiel dir auf?
Marcel Meeuwis: Als ich vor Jahren noch bei VVV in Venlo spielte, bin ich schon öfters rübergefahren. Ich kann mich zum Beispiel an ein Heimspiel gegen Alemannia Aachen erinnern, das ich mir angeschaut habe. Aufgefallen ist mir , dass sachlicher gespielt wird als in der Ehrendivision. Das Resultat ist hier heilig. Hin und wieder wird zu schnell mit lange Bällen agiert. Die Fans legen richtig los wenn es einen Eckstoß gibt, weil man sich darüber bewusst ist, dass dies zu einer Tormöglichkeit führen kann. So fiel ja auch Dantes Tor gegen Dortmund. Von den Spielern fand ich Tomáš Galásek sehr stark und Filip Daems wusste auch zu gefallen. Der spielte sehr stabil und ging ein paar Mal gut mit nach vorne. Und Oliver Neuville scheint sehr beliebt zu sein bei Borussias Anhängern. Ich freue mich darauf die Jungs bald kennenzulernen.
TF: Und wie war das Drumherum bei so einem Spiel vor ausverkauftem Haus?
Marcel Meeuwis: Ich habe mich schon ein wenig gewundert, dass sich außerhalb des Stadions heimische wie gegnerische Fans ohne Probleme bewegen können. Da gab es keine Aggressionen oder gewalttätige Auseinandersetzungen. In den Niederlanden ist das etwas komplizierter. Insgesamt bin ich von der ganzen Professionalität stark beeindruckt.
TF: Seit Jahren hegst du den Wunsch, in der Bundesliga aktiv zu werden. Ein besonderes Anliegen, weil die meisten Profis in den Niederlanden zunächst England, Spanien oder Italien als Lieblingsliga bevorzugen. Woher kommt dein Interesse an der deutschen Bundesliga?
Marcel Meeuwis: Weil ich denke, dass die Art und Weise wie dort Fußball gespielt wird, mir besonders entgegen kommen wird. Einerseits wird in der Bundesliga allgemein und von deutschen Spielern im besonderen immer um jeden Meter hart gekämpft und zum anderen ist die Liga außergewöhnlich stark. Jeder kann jeden schlagen, manchmal gibt es plötzlich große Räume, ein anderes Mal muss man schnell handeln. Eine ganz starke Liga, in die ich vermutlich am besten passe. In Spanien zum Beispiel liegt das Hauptaugenmerk eher auf der Technik. Auch die habe ich, doch Power, Kraft, Kondition sind in Deutschland vordergründig gefragt. Dazu die ganze Atmosphäre, das Ambiente. In England siehst du doch schon öfters Stadien, die nur dreiviertel oder noch weniger gefüllt sind. Dagegen finden in Deutschland fast alle Spiele vor ausverkauftem Haus statt. Fußball wird hier wirklich gelebt.
TF: Wie steht es mit deinen Deutschkenntnissen?
Marcel Meeuwis: Ich kann fast alles verstehen und ich werde ich auf jeden Fall versuchen deutsch zu sprechen, selbst wenn es natürlich nicht ohne Fehler über die Bühne gehen wird. Man sollte es auf deutsch wenigstens versuchen, allemal besser als wenn man auf englisch redet. Man sollte den Menschen zeigen dass man will.
TF: Nach dem Dortmundspiel sprachen wir noch kurz mit deinem Landsmann Patrick Paauwe, der dich mit Jean-Paul van Gastel verglich, seinem ehemaligen Feyenoord-Mittelfeldkollegen. Ist da was dran?
Marcel Meeuwis: Nur teilweise, Van Gastel hatte zwar einen ausgezeichneten langen öffnenden Pass und war vor allem gefürchtet wegen seinem harten Schuss, doch ich bin vergleichsweise schneller und aggressiver in meiner Spielweise. Also als gleichen Spielertypen würde ich mich nicht bezeichnen.
TF: Dann vielleicht als ein junger Galásek?
Marcel Meeuwis: Das fände ich schon eher eine Ehre, mit solch einem Spieler verglichen zu werden. Gegen Dortmund habe ich ihn spielen sehen und war von seiner Leistung stark beeindruckt. Er mag zwar aus Altersgründen weniger schnell geworden sein, aber er sieht das Spiel wie kein anderer.
TF: Wie würdest du deine Spielweise charakterisieren?
Marcel Meeuwis: Als ein Spieler, der gerne viele Bälle erobert, diese bei den richtigen Mitspielern abgibt, ein Staubsauger-Typ. Einer der den geeigneten Moment wählt sich mal vorne reinzuschieben um dort einen entscheidender Pass zu spielen, mal aus der Ferne schießt und hin und wieder mal ein Törchen erzielt.
TF: Du scheinst Gennaro Gattuso zu bewundern, stimmt das?
Marcel Meeuwis: Das ist richtig. Er ist für mich ein Vorbild. Er ist ein kleiner Pitbull, so wie ich es auf dem Platz bin. Eigentlich ein Spieler der nie groß in den Vordergrund tritt, aber eine ganz wichtige Stütze der Mannschaft ist. Eine ähnliche Rolle wie Gattuso erfülle ich bei Roda auch.
TF: Und in der niederländischen B-Nationalmannschaft. Da hast du gegen Alexander Baumjohann auch ordentlich gebissen und bist ihm laut Sportdirektor Max Eberl 'permanent auf den Füßen gestanden' ...
Marcel Meeuwis: Dieses Kompliment von Herrn Eberl nehme ich gerne zur Kenntnis. Bei genanntem Spiel saßen viele Scouts auf der Tribüne. Da wir zu der Zeit mit Roda eine schwierige Phase hatten, waren die Spiele mit Oranje B eine willkommene Abwechslung. Dort konnte ich mal frei aufspielen und ein wenig abschalten.
TF: Findest du es schade, dass man mit der B-Elf nicht weitermacht? Die hätte ja gegebenenfalls auch für dich ein Zwischenschritt zum Sprung in die A-Elf sein können ...
Marcel Meeuwis: An die A-Nationalmannschaft denke ich nicht. Zunächst möchte ich mich bei Borussia behaupten, mich dort zurechtfinden und mir einen Stammplatz erkämpfen. Und wenn sich dann herausstellt, dass ich dem Bundesliga-Niveau gewachsen bin und wir irgendwo in der Tabelle zwischen Platz 14 und 9 stehen, erst dann könnte es für einen 'Bondscoach' interessant werden mal vorbeizuschauen. Dass mit der B-Elf Schluss ist, bedauere ich schon. Es war für meine Entwicklung jedenfalls eine gute Sache, weil ich dort mit Jungs wie Eljero Elia, Nordin Amrabat und Rob Wielaert zusammenspielte. Das gehobene Niveau merkt man sofort, es geht alles in einem höheren Tempo.
TF: Man merkt, du bleibst realistisch und möchtest den einen Schritt nach dem anderen machen ...
Marcel Meeuwis: Stimmt, mein erstes Ziel war Profi und Basisspieler zu werden. Dann habe ich immer den Wunsch gehegt, in die Bundesliga zu wechseln. Das ist mir nun ebenfalls gelungen, jetzt möchte ich mich auch hier als Stammspieler durchsetzen.
TF: Warum Borussia Mönchengladbach?
Marcel Meeuwis: Der Verein hat ein ganz klares Konzept, man möchte sich zunächst in den kommenden Jahren als fester Bestandteil in der Bundesliga etablieren um danach höhere Ziele anzupeilen. Diese Vision, dieser Plan hat mich vollends überzeugt und zu dieser Entwicklung möchte ich gerne meinen Anteil beitragen.
TF: Welche Rolle spielte Hans Meyer bei deiner Entscheidung für den VfL?
Marcel Meeuwis: Wichtig für mich war, dass der gesamte Stab und die Scoutingabteilung positiv über mich berichtet haben. Vertrauen ist wichtig im Fußball. Wenn man mit Hans Meyer redet, erkennt man dessen Seriosität. Gleichzeitig hat er viel Humor, das mag ich besonders.
TF: Es ist nicht ausgeschlossen, dass Meyer aufhört. Was dann?
Marcel Meeuwis: Ich denke, man wird für den Fall der Fälle vorbereitet sein.
TF: Gab es mehrere Angebote von deutschen Vereinen?
Marcel Meeuwis: Nicht so konkrete wie das der Borussia. Aus der Ehrendivision war es PSV Eindhoven oder besser gesagt Huub Stevens, der für den Fall dass Edison Mendez den Verein verlassen würde, Interesse bekundete. Das war nicht der Fall und deshalb gab es dort keinen Handlungsbedarf. Dann gab es noch ein Angebot vom FC Groningen, doch der Transfer hat sich zerschlagen. Borussia war sehr entschlossen und handelte schnell. Außerdem war mir der Stellenwert des Vereins bekannt. Jede Woche kommen mehr als 50.000 Leuten ins Stadion ...
TF: Wie hast du dich noch über Borussia informiert?
Marcel Meeuwis: Natürlich auch übers Internet. Ich habe gelesen, dass der Gladbach-Fan von den Spielern eine große Einsatzbereitschaft und eine hohe Identifikation mit dem Verein erwartet. Ich bin mir sicher, dass ich das bieten kann. Bei meiner Wahl war mir viel daran gelegen, dass der Verein, dessen Philosophie, das Umfeld, die Mentalität zu mir passt. Dies war bei meinen vorherigen Vereine ebenso. Vielleicht in Tilburg etwas weniger, doch vor allem in Venlo und Kerkrade kommt Einsatzwillen und eine Kämpfermentalität besonders gut bei den Leuten an. Eben genau die Tugenden, die ich besitze. Und wenn ich zeigen kann, dass ich auch technisch was drauf habe, dann wird es schon klappen.
TF: Beim VfL gibt es ein paar Spieler mit einer Ehrendivision-Vergangenheit. Wen kennst du?
Marcel Meeuwis: Mit Roel Brouwers stehe ich schon in Kontakt. Er hat mir unter anderem bei versicherungstechnischen Angelegenheiten geholfen. Viele Spieler kenne ich zwar als Fußballer, aber noch nicht persönlich. Tomáš Galásek war öfters mal mein Gegner im Training unter Co Adriaanse bei Willem II Tilburg. Ich spielte noch in der U-21-Mannschaft und wenn ich im elf-gegen-elf antreten durfte hatte ich damals kaum Chancen, ihm den Ball abzuluchsen.
TF: Was weißt du sonst noch über den Verein?
Marcel Meeuwis: Dass große Namen dort gespielt haben, dass der Club eine enorme Anhängerschaft hat, dass die Fans aus ganz Deutschland oder gar Europa kommen, dass es viele Mitglieder gibt und nicht zuletzt dass Köln geschlagen werden muss. Also, ich bin schon stolz, ab kommender Spielzeit diesen Verein zu vertreten.
TF: Und was wussten der Verein bzw. die Verantwortlichen über dich?
Marcel Meeuwis: Herr Eberl sagte mir, man hätte mich schon seit zwei Jahren im Auge. Das hat mich ein klein wenig überrascht, im positiven Sinne. Er wusste genau, welche Fähigkeiten und Eigenschaften ich besitze. Ich wurde stets äußerst freundlich empfangen und habe gemeinsam mit dem Trainer und noch ein paar Verantwortlichen gegessen und dabei über die gesteckten Ziele und über die Philosophie gesprochen. Jetzt ist man für mich auf der Suche nach einer Wohnung. Ich weiß zwar, dass viele Vereine die einen Spieler verpflichten wollen sowas machen. Trotzdem spürte ich von Anfang an diese Herzlichkeit und mein Gefühl sagte mir, dass es passt.
TF: Warum pendelst du nicht täglich nach Hause wie zum Beispiel Patrick Paauwe das macht?
Marcel Meeuwis: Patrick wohnt in Eindhoven und schafft das in weniger als einer Stunde. Das wäre noch akzeptabel. Ich dagegen lebe nahe der belgischen Grenze in der Nähe von Tilburg und wäre etwa 40 Minuten länger unterwegs, ohne Stau. Wenn man bedenkt, dass man nach Auswärtsspielen spät wieder in Mönchengladbach ankommt, dann ist es schon besser, wenn es nicht zu lange dauert, bis man im Bett liegt. Vier, fünf Tage in der Woche werde ich in Deutschland sein, meine Familie wird einen Tag rüberkommen und die restlichen Tage plane ich in Brabant zu verbringen.
TF: Apropos Familie, bist du vergeben? Hast du Kinder?
Marcel Meeuwis: Ja, Kim heißt meine Partnerin und wir haben einen kleinen Sohn, der Seth heißt. Auf meinem Rücken habe ich seinen Namen und sein Geburtsdatum tätowieren lassen, dazu mein Auge welches über ihn wacht.
TF: Dürfen wir das bewundern?
Marcel Meeuwis: (zieht sein Polo-Hemd aus und zeigt seinen Rücken): Warum nicht? Über der Zeichnung steht noch folgender Spruch: 'Carpe Diem' und darunter in kleineren Buchstaben 'Quam Minimum Credula Postero'. Das heißt 'pflücke dir den Tag und denke so wenig wie möglich an den nächsten'. Man soll also jeden Tag genießen, als wäre es der letzte.
TF: Was machst du neben Fußball und Familie noch so?
Marcel Meeuwis: Extreme Sportarten wie Bungee-Jumping oder Fallschirmspringen mag ich irgendwie. Dazu fahre ich leidenschaftlich gerne Ski aber ob das gestattet ist? Ich denke eher nicht. Deshalb konzentriere ich mich aufs Malen wenn die Zeit es zulässt. Damit kann ich in aller Ruhe abschalten.
TF: Malen?
Marcel Meeuwis: Irgendwann fing ich damit an und bekam ein gutes Feed-back. Manche Leuten baten mich was für sie zu malen und das häufte sich. Es gab plötzlich sogar Bestellungen für meine Werke und es nahm schon größere Ausmaße an. Wenn der Zeitplan es zulässt, dann male ich. Mittlerweile ist es schon soweit gekommen, dass ich in meiner Wohnung in Kerkrade das Bett aus dem Schlafzimmer geschmissen habe und dieser Raum nun mittlerweile mehr oder weniger als Atelier herhält. Inklusive Graffiti und Farbe an allen Wänden.
TF: Für die Zeit nach der Fußballerkarriere ist also schon vorgesorgt?
Marcel Meeuwis: Dafür bin ich Mitinhaber eines Restaurants. Aber da bin ich kein Einzelfall unter den Fußballprofis. Pa-Modou Kah zum Beispiel hat Pläne für ein Modegeschäft. Ich kenne so einige Kollegen, die schon an die Zeit nach dem Fußball denken.
TF: Kehren wir zurück zum Thema Fußball: Wir haben beobachtet, dass du viel redest während eines Spiels ...
Marcel Meeuwis: Kommunikation und Coaching sind wichtig auf dem Platz, vor allem auf meiner Position. Dort versuche ich Mitspielern zu helfen, die Vorgaben des Trainers umzusetzen und die Organisation beizubehalten. Ich möchte das weiterhin gerne machen doch beim Saisonfinale gegen Dortmund habe ich mich allen ernstes gefragt, ob das immer möglich sein wird. Ob ich mich überhaupt verständlich machen kann, in so einem Hexenkessel, vor so einer stimmgewaltigen Kulisse.
TF: Muss man sich den Status nicht erst verdienen oder kann man sofort coachen und Anweisungen geben?
Marcel Meeuwis: Man sollte sofort coachen, denn so hilft man sich gegenseitig und damit der Mannschaft. Das gehört zur Art und Weise, wie ich spiele. Ich werde mich jetzt nicht erstmal ganz verlegen verhalten oder so ähnlich, sondern will mich so präsentieren wie ich bin. Ich soll das machen was man von mir erwartet und wofür man mich geholt hat. Ändern brauche ich mich daher nicht.
TF: Über Tomáš Galásek sagt man oft 'wenn der nicht auffällt, dann spielt er gut'. Gilt das auch für dich?
Marcel Meeuwis: Das kann man durchaus so sehen. Bei Roda war das oft der Fall. Wenn man abends vor dem Fernseher die Zusammenfassungen sieht, dann zeigt man die Angriffe, die Chancen und die Torschützen. Nur selten wird eine Balleroberung oder der Umschaltmoment in den Fokus gerückt. Beim Zuschauer bleiben fast immer die abschließenden Aktionen haften, weniger wie oft ein Spieler abfallende Bälle aufnimmt oder korrigierend einschreitet. Das wird zu selten registriert.
TF: Also hast du eine eher undankbare Aufgabe?
Marcel Meeuwis: Nein, denn mir macht es ja Spaß. Aber es ist auch klar, dass man die Wertschätzung als umso größer empfindet, je öfter diese Arbeit wahrgenommen wird.
TF: Letzte Frage: braucht man unbedingt feuchtes Toilettenpapier?
Marcel Meeuwis (...krümmt sich vor lachen...): Diese Frage kommt mir bekannt vor denn die habe ich selber schonmal gestellt. Habt ihr das Video gesehen? Oh Mann! Aber um eure Frage zu beantworten: ja, mir erschliesst sich sehr wohl der Nutzen von feuchtem Toilettenpapier ...
Bron: torfabrik.de